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Erneuter Prozess um Tötung und Zerstückelung zweier Frauen

Das Schild am Eingang zum Landgericht Leipzig. Foto: Jan Woitas/zb/dpa/Archiv
Das Schild am Eingang zum Landgericht Leipzig. Foto: Jan Woitas/zb/dpa/Archiv

Ein Mann soll zwei Frauen in Leipzig getötet, die Leichen zerteilt und wie Müll entsorgt haben. Heute muss sich der Angeklagte zum dritten Mal vor dem Landgericht Leipzig verantworten, weil der Bundesgerichtshof (BGH) vorherige Urteile teilweise aufgehoben hatte.

Das Landgericht hatte einen heute 42-Jährigen im März 2018 wegen Mordes und zweimaliger Störung der Totenruhe verurteilt. Die Richter waren überzeugt, dass der aus der Mongolei stammende Mann 2016 eine 43-jährige und eine 40-jährige Frau erwürgt hatte. Anschließend entsorgte er die Leichen demnach im Elsterflutbecken sowie im Hausmüll, in der Toilette und in einem Abbruchhaus.

Die Verurteilung wegen Mordes an der 43-Jährigen und die verhängte lebenslange Haftstrafe ist inzwischen rechtskräftig. Der BGH hatte aber die Einzelstrafe in dem anderen Fall moniert. Zudem hatte die Verurteilung wegen Störung der Totenruhe bei den Bundesrichtern keinen Bestand. Es wird noch am Freitag mit einer Entscheidung gerechnet.

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH