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Erbstreit: Onkel wegen versuchten Totschlags vor Gericht

Eine Figur der blinden Justitia. Foto: Sonja Wurtscheid/dpa/Symbolbild
Eine Figur der blinden Justitia. Foto: Sonja Wurtscheid/dpa/Symbolbild

Er soll einen Dreiseitenhof in Brand gesteckt und seinen Neffen mit Fäusten und einem Pfahl attackiert haben: Ein 63-Jähriger muss sich nach einem verheerenden Feuer in Amtsberg (Erzgebirgskreis) vorigen Sommer ab Montag (9.00 Uhr) vor dem Landgericht Chemnitz verantworten. Der 40 Jahre alte Neffe erlitt schwerste Kopfverletzungen und musste notoperiert werden. Nach Ansicht der Staatsanwaltschaft hat der Onkel bewusst in Kauf genommen, dass er sterben kann.

Das Gehöft wurde bei dem Feuer fast komplett zerstört. Anlass für die Tat soll ein jahrelanger Familienstreit um das Erbe an dem Hof gewesen sein.

Die Anklage wirft dem 63-jährigen Deutschen versuchten Totschlag und schwere Brandstiftung vor. Außerdem soll er versucht haben, eine Gasflasche zur Explosion zu bringen. Laut Staatsanwaltschaft hat er den Tatablauf weitgehend eingeräumt. Für den Prozess sind weitere Verhandlungstermine bis in den März hinein geplant.

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH