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Betonteile auf Schienen: Bundespolizei stellt Jugendliche

21.07.2020 von

Foto: Ein Blaulicht leuchtet an einer Polizeistreife. Foto: Lino Mirgeler/dpa/Symbolbild

Ein voll besetzter Regionalzug ist im Landkreis Leipzig über Betonteile gefahren, die vermutlich von Jugendlichen abgelegt worden waren. Verletzt wurde bei der vom Lokführer eingeleiteten Schnellbremsung am Montagnachmittag niemand, wie die Bundespolizei am Dienstag mitteilte. Im Bahnhof Wurzen konnten die Reisenden aussteigen und mit dem nächsten Zug ihre Fahrt fortsetzen. Das Ausmaß der Schäden am Zug und die Schadenshöhe standen noch nicht fest.

Die Bundespolizei Leipzig stellte wenig später einen 18-Jährigen und zwei 13-Jährige in der Nähe der Gleise in Machern fest. In einem mitgeführten Rucksack fanden die Beamten eine kleine Betonplatte und Steine. Das Smartphone eines Jugendlichen wurde als Beweismittel sichergestellt. Die Bundespolizei Leipzig hat ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet.

Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bilder: Ein Blaulicht leuchtet an einer Polizeistreife. Foto: Lino Mirgeler/dpa/Symbolbild

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