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Kaffee: Nie mehr to go !?

07.03.2017 von

Morgens. Am Nachmittag. Zu Hause. Im Büro. Für viele ist der Kaffeekonsum zur Routine geworden, um am Morgen halbwegs sprachgewandt zu sein oder nachmittags die restlichen Aufgaben mit voller Energie erledigen zu können. Doch was, wenn man keine Zeit mehr hatte Kaffee zu kochen, geschweige denn diesen zu trinken ohne sich die Zunge zu verbrennen? Genau. Dann muss der Bäcker an der Ecke, der Kaffeeladen in der Stadt oder der kleine Stand am Bahnhof herhalten  ... und dann sind nicht mehr nur wir to-go sondern auch der Kaffee im Coffee-To-Go-Becher. 

Doch den wird es so vielleicht bald nicht mehr geben. 320.000 Pappbecher werden in Deutschland pro Stunde entsorgt, also ca. 89 in der Sekunde! Dadurch entstehen allein in Deutschland 40.000 t Müll im Jahr. In folgendem Video wird das Bewusstsein für diese "Kleinigkeit" witzig und auf äußerst charmante Art und Weise dargestellt und die unterschiedlichen Reaktionen der Passanten festgehalten. Doch nicht nur einfache Becher wie in diesem Video gibt es.  Online oder in vielen Stores können Kaffeebecher individuell ausgewählt und immer wieder verwendet werden. Teilweise gibt es sogar 30 % Rabatt beim Mitbringen eines eigenen Bechers.    

Auch große Unternehmen wie Starbucks und die Deutsche Bahn machen auf dieses Umweltproblem aufmerksam. 

Deutsche Bahn (Berlin):  Umweltbecher 

Starbucks:  Recycling

In Zukunft soll das Verwenden beschichteter Pappbecher verringert und das Nutzen eigener Kaffeebecher erhöht werden. Mit dem Hashtag #umfüllen wird darauf aufmerksam gemacht, welche alltägliche Tat wir unserer Umwelt zu Liebe verbessern können. Am besten also den Kaffee daheim trinken, sich die Zeit im Café nehmen um aus einer Tasse zu trinken, die Bürokaffeemaschine bemühen oder ganz einfach einen schicken Mehrwegbecher benutzen. Go for it! 

#umfüllen

Bild: Vanessa Böttger

Video: Facebook.de / funk

Mehr zum Thema: Innovation Neuheit Kaffee Umwelt Recycling

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