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Zahl der Grippefälle steigt

12.01.2017 von

Die Grippewelle hat Sachsen fest im Griff. Seit Beginn der Saison im Oktober 2016 wurden laut dem aktuellen Wochenbericht der Landesuntersuchungsanstalt (LUA) vom Donnerstag 732 Influenza-Fälle gemeldet - allein 288 (fast 40 Prozent) in der ersten Januarwoche. Bisher starben ein 86-Jähriger in Dresden und eine 87 Jahre alte Frau im Landkreis Görlitz an den Folgen.

Zudem besteht bei einer 74-Jährigen mit Vorerkrankungen im Landkreis Bautzen der Verdacht, dass ihr Tod im Zusammenhang mit der Influenza steht. Das sei bisher aber nicht bestätigt, sagte eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums.

Ein Viertel der Patienten sind zwischen 45 und 64 Jahre alt, gut ein Fünftel sind Senioren, während 19- bis 24-Jährige 19 Prozent der Erkrankten ausmachen. Nur 49 waren gegen Grippe geimpft, etwa jeder Fünfte wurde im Krankenhaus behandelt. Unter den jüngsten Fällen waren laut LUA-Bericht auch zwölf Patienten und Mitarbeiter einer Dresdner Klinik sowie sieben Menschen aus einem Krankenhaus im Zwickauer Landkreis.

Im Winter 2015/2016 gab es eine schwere Grippewelle, wobei landesweit mehr als 13 000 Menschen erkrankten und 15 starben. 2014 waren es nur 443 Erkrankte.

Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bilder: dpa / Maurizio Gambarini

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