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Vorsorgeuntersuchung in Pandemie stark zurückgegangen

Ein Arzt trägt ein Stethoskop um den Hals. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa/Symbolbild
Ein Arzt trägt ein Stethoskop um den Hals. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa/Symbolbild

In der ersten Coronawelle haben deutlich weniger Menschen in Sachsen Früherkennungsuntersuchungen in Anspruch genommen. Im ersten Halbjahr 2020 sei die Anzahl beim Gesundheits-Check-Up im Freistaat im Vergleich zu 2019 um 58 Prozent zurückgegangen, teilte die Techniker Krankenkasse (TK) am Dienstag in Dresden mit. Die Krankenkasse bezieht sich dabei auf die Auswertung ihrer Versicherten. In Sachsen sind derzeit knapp 228 000 Menschen bei der TK versichert.

«Der gründliche Check ist eine wichtige Vorsorgeuntersuchung und hilft vor allem, Herz-Kreislauf- und Nierenerkrankungen oder eine Zuckerkrankheit rechtzeitig zu erkennen. Auch in der Corona-Zeit sollte dafür gemeinsam mit dem Arzt eine Lösung gefunden werden», erläuterte Katrin Lindner von der TK Landesvertretung Sachsen.

Auch die Untersuchungen zur Krebsfrüherkennung sind demnach in der ersten Corona-Welle deutlich rückläufig. So wurden laut TK im ersten Halbjahr 2020 23 Prozent weniger Mammografien durchgeführt als im Vergleichszeitraum 2019 und 24 Prozent weniger Vorsorgeuntersuchungen auf Gebärmutterhalskrebs. Bei den Männer ging die Zahl der Krebsvorsorgeuntersuchungen im Freistaat um neun Prozent zurück.

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH