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Rund 47 Millionen Euro für Neubau des Klinikums Chemnitz

Ein Pfeil weist den Weg zur Notaufnahme eines Krankenhauses. / Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Symbolbild
Ein Pfeil weist den Weg zur Notaufnahme eines Krankenhauses. / Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Symbolbild

Für den Neubau eines Kardiologischen Zentrums des Klinikums Chemnitz hat das Krankenhaus am Mittwoch Fördermittel in Höhe von rund 47 Millionen Euro überreicht bekommen. Mit dem Neubau gehe das Klinikum als Maximalversorger für die Region Südwestsachsen neue Wege, um medizinische Versorgung gerade im eher ländlich geprägten Raum und in herausfordernden Zeiten knapper Ressourcen auch für die Zukunft zu sichern, sagte Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) bei der Übergabe des Fördermittelbescheids am Mittwoch in Chemnitz. Die Förderung durch den Freistaat solle die bedeutende Rolle des Klinikums in der sächsischen Krankenhauslandschaft unterstreichen.

Anlässlich der Übergabe des Bescheides sollten auch die Planung für den Neubau vorgestellt und das Baufeld besichtigt werden. «Mit dem Neubau des Kardiologischen Zentrums werden wir die Verzahnung von
ambulanter, stationärer und Akutbehandlung ganz neu aufstellen», sagte der Medizinische Geschäftsführer des Klinikums, Ralf Steinmeier. Auch solle die räumliche Struktur zur Versorgung von Patientinnen und Patienten verbessert werden. Momentan lägen Versorgungsräume teils bis zu mehreren hundert Metern voneinander entfernt.

Das neue Zentrum für die Herzmedizin soll auf rund 7000 Quadratmetern Akutversorgung sowie ambulante und stationäre Versorgung ermöglichen. Eine Fertigstellung des Baus ist laut einer Mitteilung des Klinikums und des Gesundheitsministeriums für Mitte 2025 geplant.

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