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Positive Entwicklung in der Pflegeausbildung: Anstieg der Auszubildenden um 38,9 Prozent in Sachsen

Eine Krankenpflegerin schiebt ein Krankenbett durch einen Flur. / Foto: Marijan Murat/dpa/Symbolbild
Eine Krankenpflegerin schiebt ein Krankenbett durch einen Flur. / Foto: Marijan Murat/dpa/Symbolbild

In Sachsen ist die Zahl der Auszubildenden in der Pflege gestiegen. Ende vergangenen Jahres waren 8212 Frauen und Männer in einer Ausbildung zum Beruf der Pflegefachfrau beziehungsweise des Pflegefachmanns, wie das Statistsche Landesamt in Kamenz am Dienstag mitteilte. Das waren 2300 oder 38,9 Prozent mehr als im Jahr 2021. Der überwiegende Teil der Azubis waren Frauen.

Der neue Ausbildungsberuf wird erst seit 2020 angeboten, die Ausbildung in Vollzeit dauert drei Jahre. Die Steigerung der Zahl der Auszubildenden zur Pflegefachfrau beziehungsweise Pflegefachmann resultiert daraus, dass erstmalig seit Einführung des neuen Berufsbildes alle drei Ausbildungsjahre besetzt waren.

Das Berufsbild setzt sich aus den zuvor getrennten Ausbildungen in den Berufen Gesundheits- und Krankenpfleger, Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger sowie Altenpfleger zusammen. Den Angaben zufolge wurden 2022 knapp 3600 Ausbildungsverträge neu abgeschlossen (2021: 3732).

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