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Medizin studieren in Chemnitz: Campus offiziell eröffnet

Ein Stethoskop hängt um den Hals eines Arztes. Foto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild
Ein Stethoskop hängt um den Hals eines Arztes. Foto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild

Für angehende Ärztinnen und Ärzte gibt es einen neuen Studienort in Sachsen: Die Technische Universität (TU) Dresden, das Klinikum Chemnitz und Partner eröffneten am Freitag offiziell den Medizincampus Chemnitz - und begrüßten gleichzeitig den zweiten Studienjahrgang. Der erste Medizin-Jahrgang startete im vergangenen Jahr, wie die TU mitteilte. Inzwischen studierten 100 junge Menschen auf dem Medizincampus Chemnitz.

Entstanden ist der Studiengang aus einer Kooperation der TU Dresden und dem Klinikum Chemnitz. Der Freistaat und das Bundesgesundheitsministerium förderten das Projekt den Angaben zufolge mit einem zweistelligen Millionenbetrag, um langfristig die medizinische Versorgung auf dem Land zu stärken.

Der Studiengang hat die volle Zulassung, unterscheidet sich aber von herkömmlichen Mediziner-Ausbildungen: Die Studierenden sollen stärker in die Praxis eingebunden werden und bereits ab dem ersten Semester Kontakt zu Patientinnen und Patienten haben.

Um den Studierenden, die bislang auf dem Gelände des Klinikums angesiedelt sind, langfristig einen zentralen Campus zu bieten, soll am Standort gebaut werden, wie Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) ankündigte. «Das ist keine Sache von Heute und Morgen, aber wir wollen uns jetzt gemeinsam ehrlich sagen, was geht, was man braucht, damit ein Campus entstehen kann, an dem die jungen Studierenden auch zusammen sind, nahe an ihrem medizinischen Arbeitsplatz», sagte er.

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH