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Klepsch unterzeichnet Charta zur Betreuung Sterbender

01.01.2017 von

Sozialministerin Barbara Klepsch (CDU) hat am Mittwoch in Dresden die Hospiz- und Palliativ-Charta für Deutschland unterzeichnet. Darin sind Aufgaben, Ziele und Handlungsbedarf zur Versorgung schwerstkranker und sterbender Menschen formuliert. «Mir ist es wichtig, Sterben und Trauer als Teil des Lebens zu begreifen», sagte Klepsch. Das sei zu wenig im gesellschaftlichen Bewusstsein präsent. Zudem sollten alle Menschen ihren Bedürfnissen entsprechend am Lebensende würdevoll begleitet und versorgt werden.

Die aus einer internationalen Initiative entstandene und vom Bund geförderte Charta wurde von bisher über 17 000 Institutionen und Personen bundesweit sowie 32 Organisationen und rund 880 Personen in Sachsen unterzeichnet. Sie enthält Leitsätze zu Bedürfnissen Betroffener, aber auch zur Aus- und Weiterbildung oder Forschung.

Nach Ministeriumsangaben gibt es landesweit 30 Palliativstationen an Kliniken, 8 Hospize, 53 ambulante Hospizdienste mit fast 2000 Ehrenamtlichen. Der Freistaat fördert das Hospizwesen und gab dafür 2015 gut 1,1 Millionen Euro aus. In diesem Jahr stehen mehr als 1,2 Millionen Euro zur Verfügung.

Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bilder: dpa / Jan Woitas

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