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Grippefälle in Sachsen: 40 Prozent mehr als in Vorwoche

21.01.2017 von

Die Zahl der Grippefälle ist in der zweiten Januarwoche deutlich gestiegen. Es waren knapp 41 Prozent mehr als in der Woche zuvor. Laut dem aktuellen Wochenbericht der Landesuntersuchungsanstalt (LUA) vom Donnerstag wurden 507 Erkrankungen gemeldet. Die Behörde registrierte dabei Ausbrüche in einem Seniorenheim im Erzgebirgskreis, wo 24 Bewohner und Mitarbeiter erkrankten, und in einer Kurklinik im Vogtlandkreis mit 29 betroffenen Patienten. Damit summiert sich die Zahl der Fälle seit Beginn der Grippesaison im Oktober 2016 inzwischen auf 1242.

Bisher gab es zwei Todesfälle. Ein 86-Jähriger starb in Dresden an den Folgen der Erkrankung, eine 87 Jahre alte Frau im Landkreis Görlitz. Aktuell ist jeder vierte Patient 45 bis 64 Jahre alt. Gut ein Fünftel ist zwischen 25 und 44. 16 Prozent der Erkrankten sind Senioren über 64.

Nur 86 der Patienten waren nachweislich gegen Grippe geimpft, so die LUA. 15 Prozent der Patienten mussten im Krankenhaus behandelt werden.

Im Winter 2015/2016 gab es eine schwere Grippewelle, bei der landesweit mehr als 13 000 Menschen erkrankten und 15 starben. 2014 waren es nur 443 Erkrankte.

Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bilder: dpa / Karl-Josef Hildenbrand

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