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Barmer: Zahngesundheit der Sachsen wird immer besser

Eine Frau drückt eine Zahnpastatube über einer Zahnbürste aus. / Foto: Christin Klose/dpa-tmn/Symbolbild
Eine Frau drückt eine Zahnpastatube über einer Zahnbürste aus. / Foto: Christin Klose/dpa-tmn/Symbolbild

Die Zahngesundheit der Menschen in Sachsen wird nach Darstellung der Barmer immer besser. Die Intervalle ohne eine Behandlung würden länger, teilte die Krankenkasse am Montag in Dresden mit. «Das hat auch mit dem beginnenden Wandel von einer therapiegeprägten hin zur präventionsgeprägten Zahnmedizin zu tun», erklärte der sächsische Barmer-Chef Fabian Magerl. Dieser Wandel sei zwar noch lange nicht vollzogen, aber die Richtung auf dem Weg dorthin stimme.

Den Analysen zufolge kommen 20-Jährige hier im Schnitt rund dreieinhalb Jahre ohne Eingriffe durch den Zahnarzt aus. Im Vergleich der Jahre 2012 und 2020 sei dieser Zeitraum um vier Monate gewachsen, hieß es. Einen noch deutlicheren Anstieg der therapiefreien Zeit zeigen die Daten bei 40-Jährigen. Sie brauchten 2012 im Schnitt etwas mehr als 11 Monate keine Behandlung, 2020 waren es schon fast 16 Monate. Bei Personen im Alter von 60 Jahren seien die Intervalle ohne Eingriff im gleichen Zeitraum von knapp zehn auf rund 12 Monate gewachsen.

Laut Report gehen in Sachsen mehr Menschen regelmäßig zum Zahnarzt als in anderen Bundesländern. Insgesamt 74,4 Prozent der Versicherten seien 2020 mindestens einmal beim Zahnarzt oder der Zahnärztin gewesen - bundesweit die höchste Quote.

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