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Ausbruch von Tierseuchen: Vertrag mit Spezialdienstleister

Sachsen hat einen Vertrag mit einem Spezialdienstleister abgeschlossen, um künftig schneller auf den Ausbruch von Tierseuchen reagieren zu können. Das Unternehmen Vetcon soll bis Anfang 2026 im Tierseuchenfall Nutztiere wie Rinder, Schweine, Schafe, Ziegen und Geflügel «zügig und sachgerecht» töten, wenn eine amtliche Tötungsanordnung vorliegt. Das teilte das Gesundheitsministerium am Donnerstag mit.

In einem solchen Fall schließe die Firma mit dem Tierhalter einen Werkvertrag ab unter anderem über die Tötung der Tiere, das Verladen sowie Reinigungen, hieß es. Die Kosten trage in jedem Fall der Halter. Er könne bei der Sächsischen Tierseuchenkasse einen Antrag auf Entschädigung stellen.

«Der Ausbruch einer bekämpfungspflichtigen Tierseuche im eigenen Bestand ist schon eine enorm hohe Belastung für jeden Tierhalter», sagte Staatssekretär Sebastian Vogel. Er sei froh, dass man den Tierhaltern die Last nehmen können, nach einer Tötungsanordnung mühevoll einen entsprechend qualifizierten Dienstleister zu suchen.

Zuletzt war nach Angaben des Ministeriums eine größere «Bestandsräumung» an Weihnachten 2020 nach einem Ausbruch der Geflügelpest bei Gänsen nötig.

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