Jede Stadt ist von einem individuellen Lebensgefühl geprägt, das wiederum stark vom Stadtbild und von seinen Bewohnern beeinflusst wird. Bürgerfreundliche und aktive Stadtplanung ist die Grundlage für die Erschaffung von lebenswerten Orten, die viele Menschen anziehen und ein gesundes, erfülltes Leben sowie Wohlstand versprechen. Die Schaffung einer lebenswerteren Umgebung ist allerdings nicht nur Sache der Stadtverwaltung: Jeder Bewohner und jede Bewohnerin können dazu beitragen, das Stadtbild zu verbessern und die Lebensqualität in ihrer Umgebung zu steigern. Mit diesen hilfreichen Tipps können Bürger das Stadtbild in ihrer Nachbarschaft positiv beeinflussen:
Diese Samen eignen sich besonders zum freien Auswerfen und für selbstgemachte Seed Bombs:
- Glockenblumen
- Margeriten
- Mohn
- Kapuzinerkresse
- Lavendel
- Kornblumen
- Kamille
- Lichtnelke
2. Urbanes Gärtnern für Fortgeschrittene
Urbane Flächen können Bürger nach Absprache mit der zuständigen Stadtverwaltung auch professioneller nutzen: Verkehrsinseln und ungenutzte Bauflächen können von Bürgern zu Obst-, Gemüse- und Blumenbeeten umfunktioniert werden. Dazu müssen eifrige Gärtner zuerst eine Erlaubnis bei der Gemeinde einholen, um vorhandene Rasenflächen zu entfernen. Niedrige, stammfreie Bepflanzung ist an jedem Straßenrand erlaubt und sogar erwünscht: Für den urbanen Naturschutz sind blühende Verkehrsinseln sogar enorm wichtig. Viele Gemeinden bieten darüber hinaus Patenschaften für Bäume auf ihren Grünflächen an.
Diese Pflanzen eignen sich besonders für urbanes Gärtnern:
- Himbeeren
- Kartoffeln
- Salat und Spinat
- Kohlpflanzen
- Portulak
Wissenswerte Fakten zu urbaner Begrünung im Überblick
- Sommerblumen ohne Stamm dürfen überall ausgesät werden.
- Um Verkehrsinseln und unversiegelte Flächen in der Stadt als Blumenbeete zu nutzen, sollten Hobbygärtner ihre Gemeinde informieren und eine Erlaubnis einholen.
- Niedrige Rasenkanten, Solarleuchten und andere Dekogegenstände dürfen aufgestellt werden, solange der Straßenverkehr nicht eingeschränkt wird.
- Wer sichergehen will, dass das selbst angelegte Blumenbeet nicht abgemäht wird oder Deko Elemente als Müll entsorgt werden, sollte immer eine Erlaubnis der Gemeinde einholen. Ungenutzte Bauflächen werden in vielen Gemeinden auch als günstige Kleingartenflächen vermietet.