Es gibt Urlaube, die vergisst man nie. Nicht, weil sie so perfekt waren – sondern weil sie so echt waren. Weil man nach einer viel zu langen Fahrt voller Baustellen und Mautstellen endlich aus dem Auto klettert, den ersten tiefen Atemzug salziger Meeresluft nimmt und denkt: Jetzt. Jetzt ist Urlaub.
Die Fahrt von Dresden nach Istrien
Unser Abenteuer Camping in Istrien begann mitten in der Nacht – mit Thermoskannen-Kaffee, einem bis unters Dach vollgepackten Camping-Oldtimer und der stillen Hoffnung, dass die Jungs einfach noch ein paar Stunden schlafen würden. Die Fahrt nach Kroatien war lang, aber irgendwie auch besonders. Über Tschechien, Österreich und Slowenien ging es im mäßigen Tempo gen Süden. Mit einer Reisegeschwindigkeit von maximal 90 km/h hatten wir alle Zeit der Welt, um Landschaften zu genießen, Podcasts zu hören und beim morgendlichen Stopp am Wörthersee Cola und Espresso zu schlürfen.
Wer zum ersten Mal mit dem Auto Richtung Kroatien fährt, lernt schnell: Maut ist ein treuer Begleiter. Tschechien, Österreich, Slowenien – überall braucht man eine Vignette. Zum Glück gibt es den ADAC, bei dem man die digitalen Varianten für Österreich und Slowenien ganz bequem vorab kaufen kann. Für Tschechien braucht man die Vignette direkt vom Anbieter – auch das ist schnell gemacht. Wichtig in Österreich: Manche Tunnel kosten extra. Wenn man das Kennzeichen vorher registriert hat, darf man durch die Fast Lane fahren – sehr hilfreich, wenn man nachts bei Nieselregen und müden Augen nicht noch anhalten will.