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Bürgerforum Prohlis zur Stadtteilkultur

Mitte Oktober lud das Amt für Kultur und Denkmalschutz sowie die beigeordnete für Kultur und Tourismus, Annekatrin Klepsch in den Palitzschof nach Prohlis zu einem Bürgerforum ein. Die Prohliser erhielten so die Möglichkeit, ihre Ideen und Wünsche einzubringen bei der Fortschreibung des Kulturentwicklungsplanes. Aber auch für die Dresdner bewerbung als Kulturhauptstadt europas 2025 waren die Prohliser gefragt. In diesem Rahmen startete bereits Mitte September das Projekt „ZU HAUSe in Prohlis“, eines der vom Kulturhauptstadtbüro Dresden geförderten kulturellen Mikroprojekte unter dem Motto „10 x 2025 für 2025“.

Zunächst erläuterte Anna Pallas, Geschftsführerin des Landesverbandes Soziokultur Sachsen, das Wesen von Stadtteilkulturen die dadurch geprägt sind, dass verschiedene Träger gemeinsam im und für den Stadtteil wirken und sich vor allem die Einwohner aktiv daran beteiligen. es geht um Austausch und Begegnung unter den Anwohnern. Wie das auch in Prohlis künftig noch besser umgesetzt werden könnte, darüber diskutierten die zahlreich erschienenen Prohliser beim Bürgerforum in vier Arbeitsgruppen. Dabei sollten zum einen Stärken und Schwächender Kulturarbeit benannt werden sowie Visionen, welche Kultur den Stadtteil küftig prägen soll. Vielfach genannt wurde der Wunsch nach mehr Räumen, die von unterschiedlichen kulturellen und künstlerischen Gruppen genutzt werden können. Das Bürgerhaus im Palitzschhof mit einem zentralen Veranstaltungsraum solle vorangebracht werden. Der neu geschaffene KIeZ- Laden im Prohliszentrum, der im Rahmen des Projekts „ZU HAUSe in Prohlis“ eröffnet wurde, wird von den Prohlisern als beispielhaft  gelobt. 

Die kulturelle Vielfalt der Bewohner soll sich auch in den Angeboten widerspiegeln. Die Diskussionsteilnehmer stellten aber auch fest, dass die Gemeinwesenarbeit und das Miteinander gestärkt werden müsse. einige Prohliser erinnerten aber auch daran, dass in Nickern mit den Resten der Kreisgrabenanlagen aus der Jungsteinzeit ein kulturelles Potential schlummert, das besser genutzt werden sollte. Ste en bösnecker initiierte bereits vor einigen Jahren das Projekt „Via Neolitica Dresdensis“, das einen Wanderweg vom Heimat- und Palitzschmuseum in Richtung Nickern entlang der Standorte der einstigen Kreisgrabenanlagen zurück zum Museum vorsah.