Adel, Bhamdad, Human und Mohammad sind aus dem Sudan, Iran, Irak und Syrien nach Dresden gekommen, um sich hier eine Zukunft aufzubauen. Die Jungen im Alter von 15 bis 18 Jahren besuchen die Oberschule, ein Gymnasium und ein Berufskolleg. Ihr Ziel ist es, einen Schulabschluss, eine berufliche Ausbildung oder einen Studienplatz zu bekommen. Das START-Schülerstipendium wird sie auf diesem Weg zwei Jahre lang begleiten, ihnen helfen ihre Potenziale zu erkennen und sie dabei stärken sich aktiv in die Gesellschaft einzubringen. Die Stipendiaten erhalten bei der Aufnahme einen Laptop und einen Drucker sowie ein Bildungsgeld von 1 000 Euro pro Schuljahr. Insgesamt gibt es nun elf START- Stipendiaten in der Landeshauptstadt.
Das ergänzende Bildungsangebot vermittelt in Seminaren Schlüsselqualifikationen unter anderem in den Bereichen Kommunikation, Engagement, Natur und Technik oder Politik. Hinzu kommen Besuche von Kulturveranstaltungen, Exkursionen in Unternehmen und öffentliche Institutionen sowie individuelle Beratungen für die weitere Lebensplanung. Das Engagement der START-Stipendiaten für sich und andere ist wichtig und soll ein positives Vorbild für andere Jugendliche mit Migrationshintergrund sein. Die Umsetzung des START-Programms in Dresden ist maßgeblich von dem Engagement der Landeshauptstadt und weiteren Projektpartnern abhängig, die finanzielle und ideelle Unterstützung leisten. „Das Programm ist eine Anerkennung für junge Menschen, die Verantwortung für sich und andere übernehmen, und soll den Stipendiaten zeigen, dass sie hier in Dresden willkommen sind“, so Oberbürgermeister Dirk Hilbert.