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Tarifstreit im Großhandel: Warnstreiks in Dresden und Nossen

«Warnstreik!» steht auf einem Schild. Foto: Friso Gentsch/dpa/Symbolbild
«Warnstreik!» steht auf einem Schild. Foto: Friso Gentsch/dpa/Symbolbild

Die Warnstreiks im sächsischen Groß- und Außenhandel sind fortgesetzt worden. Am frühen Donnerstagmorgen hätten Beschäftigte in Dresden und Nossen (Landkreis Meißen) die Arbeit niedergelegt, teilte eine Gewerkschaftssekretärin von Verdi mit. Im Tagesverlauf sollten sich rund 40 Streikende vor der Metro im Nordosten von Dresden einfinden, in Nossen wurden demnach rund 100 Beschäftigte vor dem örtlichen Rewe-Großhandelslager erwartet. Sprecher beider Unternehmen rechneten zunächst nicht mit Lieferengpässen.

Die Tarifverhandlungen im Groß- und Außenhandel in Sachsen sind auch nach monatelangen Verhandlungen bisher ohne Ergebnis geblieben. Verdi fordert für die rund 40.000 Beschäftigen eine Erhöhung des Stundenlohns von einem Euro. Die Gewerkschaft will außerdem eine Anhebung der Ausbildungsvergütung um 70 Euro pro Monat sowie einen Sachzuschlag durchsetzen. Der Landesverband des Sächsischen Groß- und Außenhandels war zunächst nicht zu erreichen.

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH