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Mehr Auszubildende im sächsischen Handwerk - Trend hält an

Zahl der Handwerks-Azubis in Sachsen wächst weiter (Archivbild) / Foto: Oliver Berg/dpa
Zahl der Handwerks-Azubis in Sachsen wächst weiter (Archivbild) / Foto: Oliver Berg/dpa

Kraftfahrzeugmechatroniker bleiben Spitzenreiter: In Sachsen zieht es immer mehr junge Leute ins Handwerk. Was hinter dem Boom steckt und welche Berufe besonders gefragt sind.

Im sächsischen Handwerk ist die Zahl der neuen Ausbildungsverträge weiter gestiegen. Sowohl in Ostsachsen als auch im Kammerbezirk Chemnitz meldeten die Handwerkskammern zum Start des Ausbildungsjahres deutliche Zuwächse. 

In Ostsachsen wurden bis Ende August 2.058 Lehrverträge abgeschlossen - 64 mehr als im Vorjahreszeitraum, wie die Handwerkskammer Dresden mitteilte. Das entspricht einem Plus von 3,2 Prozent. Damit wächst die Zahl der Auszubildenden dort seit fünf Jahren in Folge. Besonders gefragt waren Kraftfahrzeugmechatroniker (330 neue Verträge), gefolgt von Elektronikern (162) sowie Anlagenmechanikern für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (161).

Im Kammerbezirk Chemnitz wurden bis Ende August 2.084 neue Lehrverträge registriert. Das ist ein Zuwachs um 7,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (1.934). Auch dort liegen die Kraftfahrzeugmechatroniker (410) an der Spitze, gefolgt von Elektronikern (199) und Anlagenmechanikern für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (142).

Lehre bleibt attraktiv - doch es gibt Forderungen

Handwerkskammerpräsident Frank Wagner sprach von einem «positiven Trend» bei den Ausbildungszahlen im Kammerbezirk Chemnitz. «Was dabei aktuell besonders auffällt: Das Wachstum hat sich im Vergleich zu den Vorjahren noch verstärkt.» Gab es sonst immer eine prozentuale Steigerung im unteren bis mittleren einstelligen Bereich, so konnten in diesem Jahr oftmals zweistellige Wachstumsraten registriert werden. 

Der Dresdner Kammerhauptgeschäftsführer Andreas Brzezinski hob die Attraktivität der Lehre hervor. «Diese Ausbildungszahlen unterstreichen die sehr hohe Attraktivität einer Ausbildung im Handwerk für junge Menschen und zugleich auch die große Bereitschaft der Handwerksunternehmen auszubilden», sagte er. Zugleich forderte er eine Stärkung der dualen Ausbildung im Freistaat. «Das Handwerk ist auf eine stabile, erreichbare und qualitativ hochwertige Berufsschullandschaft angewiesen - in der Stadt wie auf dem Land.»

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