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Einigung im Tarifkonflikt der ostdeutschen Energiewirtschaft

27.02.2017 von

Die 39 000 Beschäftigten der ostdeutschen Energiewirtschaft bekommen mehr Geld. Darauf haben sich die Tarifparteien in der dritten Verhandlungsrunde geeinigt, wie die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi am Montag in Leipzig mitteilte. Demnach erhöhen sich die Entgelte für die Beschäftigten ab dem 1. März 2017 um 2,5 Prozent. Von dem Zeitpunkt an steigen auch die Ausbildungsvergütungen. Sie werden im ersten Jahr auf 730 Euro, im zweiten auf 830 Euro, im dritten auf 930 Euro und im vierten auf 1030 Euro angehoben. Vom Verband Energie- und versorgungswirtschaftlicher Unternehmen (AVEU/Hannover) war am Montag zunächst keine Stellungnahme zu bekommen.

Wie Verdi weiter mitteilte, wurde auch die Zahlung eines Einmalbetrages vom 600 Euro für die Beschäftigten und von 100 Euro für die Azubis vereinbart.

Der Vertrag hat eine Laufzeit bis zum 28. Februar 2019, wie Verdi weiter mitteilte. Er gilt unter anderen für die Beschäftigten von ostdeutschen Stadtwerken, Regionalversorgern sowie der Verbundnetz Gas AG in Leipzig.

Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bilder: dpa / Patrick Seeger

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