„Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" lief rund um Weihnachten wieder in Dauerschleife im Fernsehen. Viele können ganze Szenen mitsprechen. Doch wie steht es um die klassischen Grimm-Märchen? Wissen wir noch, was die böse Königin in „Schneewittchen" zu ihrem Spiegel sagt? Oder wie der Wolf bei Rotkäppchen klingt? Eine Sprachwissenschaftlerin aus Chemnitz will es jetzt genau wissen.
Christina Sanchez-Stockhammer forscht an der Technischen Universität Chemnitz zu den Märchen der Brüder Grimm. Die Professorin für Englische und Digitale Sprachwissenschaft untersucht dabei auch die englischen Übersetzungen der Märchen. Jetzt startet sie eine internationale Online-Umfrage. Sie möchte herausfinden, wie bekannt die berühmten Sprüche aus den deutschen Märchen heute noch sind.
Ergebnisse werden öffentlich vorgestellt
Für Märchenfans gibt es gute Nachrichten. Die Forscherin wird die Ergebnisse mit allen teilen. „Über die Ergebnisse der Umfrage werde ich in der Öffentlichkeit berichten – zum Beispiel in meinem Podcast Linguistics Behind the Scenes", verspricht Sanchez-Stockhammer. So erfahren alle Teilnehmenden, wie gut sie im Vergleich abgeschnitten haben.
Die Umfrage läuft bereits und ist unter www.mytuc.org/grimm erreichbar.