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Sachsen gedenkt Opfer des Nationalsozialismus

27.01.2017 von

Mit zahlreichen Veranstaltungen wird heute in Sachsen der Opfer des Nationalsozialismus gedacht. Vielerorts werden an Mahnmalen und Gedenkstätten Kränze niedergelegt oder Namen ermordeter Juden und anderer Verfolgter des Nazi-Regimes verlesen. Die zentrale Gedenkfeier von Staatsregierung und Parlament ist im Landtag in Dresden. Neben Landtagspräsident Matthias Rößler und Regierungschef Stanislaw Tillich (CDU) wird dabei mit Jacek Zieliniewicz aus Polen auch einer der letzten noch lebenden Zeitzeugen des Holocaust eine Rede vor den rund 400 geladenen Gästen halten.

Zieliniewicz war von den Nazis 1943 im Alter von 17 Jahren zunächst nach Auschwitz und später in das Konzentrationslager Dautmergen bei Rottweil gebracht worden. Am 27. Januar 1945 befreite die Rote Armee das KZ Auschwitz. Seit 1996 ist der 27. Januar in Deutschland ein gesetzlicher Gedenktag. 2005 erklärten ihn die Vereinten Nationen zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust.

Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bilder: dpa / Uwe Anspach

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