Mit Kranzniederlegungen und Gedenkveranstaltungen wird am Freitag (8. Mai) vielerorts in Sachsen an das Ende des Zweiten Weltkrieges vor 75 Jahren erinnert. Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) wird in Dresden auf dem sowjetischen Garnisonsfriedhof gemeinsam mit Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) einen Kranz niederlegen. Anschließend gedenkt der Ministerpräsident in der Europastadt Görlitz dem Ende des Zweiten Weltkrieges gemeinsam mit dem Marschall der Woiwodschaft Niederschlesien, Cezary Przybylski.
Am Dreiländerpunkt bei Zittau werden Vertreter aus Deutschland, Polen und Tschechien Tauben als Symbol des Friedens aufsteigen lassen. Zudem werden traditionell Kränze aus Flieder in die Neiße gelegt. «Auch wenn uns im Moment die Corona-Prävention in allen drei Ländern nur eine kleine Feierstunde erlaubt, dürfen und wollen wir diesen wichtigen Jahrestag auf keinen Fall vergessen und werden ihn gemeinsam symbolisch begehen», betonte der parteilose Oberbürgermeister von Zittau, Thomas Zenker.