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Dulig sieht große Potenziale Sachsens als Land der Roboter

Martin Dulig (SPD), Wirtschaftsminister von Sachsen, spricht. / Foto: Robert Michael/dpa/Archivbild
Martin Dulig (SPD), Wirtschaftsminister von Sachsen, spricht. / Foto: Robert Michael/dpa/Archivbild

Wichtigen Wirtschaftsfragen widmet Sachsens Regierung einen eigenen Thementag. Nach Wasserstoff und der Unternehmensnachfolge sind nun Roboter und Künstliche Intelligenz dran. Als Land der Tüftler glaubt der Freistaat da in der ersten Reihe zu stehen.

Sachsen hat nach Ansicht von Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) das Zeug dazu, ein führender Standort für Robotertechnik in Europa zu werden. Robotik und Künstliche Intelligenz (KI) seien Innovationstreiber für die Wirtschaft, sagte er am Dienstag in Dresden. «Dabei kommt der branchenübergreifenden Zusammenarbeit eine immer größere Bedeutung zu.»

Am Nachmittag informierte sich Dulig im Rahmen eines Thementages seines Ministeriums unter anderem im Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen am Dresdner Universitätsklinikum und bei einem Steinmetz über den Einsatz von Robotern. Sie würden gerade auch im Handwerk neue Möglichkeiten zur Erhöhung der Produktivität und eine gesunde, ergonomische Arbeitsweise bieten, erklärte der Minister.

«Mit herausragenden Kompetenzen in den Bereichen Mikroelektronik, Maschinenbau und Software setzt Sachsen eigene Akzente in den Robotertechnologien. Dazu tragen universitäre Ausgründungen und Start-ups ebenso bei wie gewachsene Automatisierungsunternehmen», betonte Dulig. Man sei in der Robotik und KI breit aufgestellt – von der Entwicklung bis Anwendung, in Hardware und Software, vom Einzelstück bis zur industriellen Produktion. «Diese Vielfalt ist ein Standortvorteil.»

Nach Angaben des Ministeriums beschäftigen sich in Sachsen etwa 35.000 Mitarbeiter mit Robotik. Die Roboterdichte in Deutschland – die Zahl der Industrieroboter pro 10.000 Mitarbeiter – sei 2020 auf einen neuen Rekord von 371 Einheiten gestiegen. Mit insgesamt 230.600 Einheiten habe Deutschland einen Anteil von 38 Prozent am gesamten operativen Industrieroboter-Bestand in Europa. Die Roboterdichte sei eine wichtige Kennzahl, um den Automationsgrad von Volkswirtschaften festzustellen.

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