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Thüringer und Sachsen tauschten fast 1,4 Millionen D-Mark um

Eine Kundin steht mit einer Handvoll D-Mark-Stücken und Pfennigen in einem Geschäft. / Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Symbolbild
Eine Kundin steht mit einer Handvoll D-Mark-Stücken und Pfennigen in einem Geschäft. / Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Symbolbild

Seit mehr als 20 Jahren ist der Euro in Deutschland Zahlungsmittel. Doch die alte Währung ist noch immer nicht völlig verschwunden: Erneut hat die Bundesbank D-Mark im Millionenwert umgetauscht.

In Thüringen und Sachsen sind auch fast 21 Jahre nach der Einführung des Euro-Bargeldes noch immer größere D-Mark-Bestände vorhanden. In beiden Freistaaten wurden in diesem Jahr knapp 1,4 Millionen D-Mark in Euro umgetauscht, wie aus Angaben der Bundesbank hervorgeht.

Demnach gab es in Thüringen und Sachsen von Januar bis November 3490 Tauschvorgänge. Der Wert der eingetauschten Währung betrug mehr als 714.000 Euro. Im vergleichbaren Vorjahreszeitraum wurden in beiden Bundesländern rund 1,23 Millionen D-Mark eingetauscht.

In ganz Deutschland wurden in diesem Jahr mehr als 49 Millionen D-Mark in Euro umgetauscht. Erstmals seit 2018 sei damit das Volumen wieder gestiegen, sagte Bundesbank-Vorstandsmitglied Johannes Beermann. Dies sei vor allem darauf zurückzuführen, dass es während der Corona-Pandemie 2021 wegen des zeitweise eingeschränkten Dienstleistungsangebots der Bundesbank-Filialen schwieriger war, D-Mark zu tauschen.

Deutschland ist laut Bundesbank eins von sechs Ländern im Euroraum, die sowohl nationale Banknoten als auch nationale Münzen unbefristet umtauschen. Der Euro war am 1. Januar 2002 eingeführt worden. Der damals festgelegte Wechselkurs gilt unverändert: Einen Euro gibt es für 1,95583 D-Mark. Der allergrößte Teil der D-Mark-Bestände wurde rund um die Einführung der neuen Euro-Scheine und -Münzen zum Jahreswechsel 2001/2002 eingewechselt. Nach Angaben der Bundesbank belief sich der noch ausstehende Gesamtwert Ende November auf knapp 12,3 Milliarden D-Mark.

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