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Regionalbahnen in Sachsen teilweise von GDL-Streik betroffen

Während einer Kundgebung der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) vor dem Hauptbahnhof trägt ein Teilnehmer eine orangefarbene Weste mit der Aufschrift "GDL". / Foto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild
Während einer Kundgebung der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) vor dem Hauptbahnhof trägt ein Teilnehmer eine orangefarbene Weste mit der Aufschrift "GDL". / Foto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Der angekündigte Warnstreik der Lokführergewerkschaft GDL wird auch Fahrgäste einiger Regionalbahnen in Sachsen betreffen.

Vom angekündigten Warnstreik der Lokführergewerkschaft GDL werden auch Fahrgäste einiger Regionalbahnen in Sachsen betroffen sein. Die Mitteldeutsche Regionalbahn (MRB) mit Strecken in Dresden, Chemnitz, Leipzig und Zwickau teilte am Montag mit, dass Linien der MRB nur in sehr geringem Maße bedient werden könnten. Das zum Transdev-Betrieb gehörende Unternehmen kritisierte die GDL, trotz vorliegender Angebote einer Gehaltserhöhung um elf Prozent und einer bereits ausgezahlten Inflationsprämie nicht wieder die Verhandlungen aufgenommen zu haben.

Auch die City-Bahn in Chemnitz teilte mit, vom Streik betroffen zu sein. Geschäftsführer Friedbert Straube bezeichnete die Forderung nach einer 35-Stunden-Woche als unredlich. Man werde versuchen, zumindest die wichtigen Schülerzüge am Morgen der angekündigten Streiktage fahren zu lassen.

Die Länderbahn mit der Vogtlandbahn und Trilex in Sachsen sind nach eigenen Angaben nicht direkt von den Streiks betroffen. Grund sei der bereits am 12. Dezember 2023 erzielte Tarifabschluss. Die Lokführergewerkschaft GDL will im Personenverkehr von Mittwoch, 2.00 Uhr, bis Freitag, 18.00 Uhr, streiken.

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