Der Energieversorger SachsenEnergie will im neuen Jahr mehr als 500 Millionen Euro investieren. Das Geld soll vor allem in den Netzausbau, die Dekarbonisierung und den Ausbau des Telekommunikationsnetzes fließen, wie das Unternehmen am Freitag in Dresden mitteilte. Die größte Summe - rund 200 Millionen Euro - ist für den Ausbau der Stromnetze geplant. Gut 130 Millionen Euro sind für Maßnahmen zur Abkehr von kohlenstoffhaltigen Energiequellen (Dekarbonisierung) und den Ausbau Erneuerbarer Energien vorgesehen. Ein weiterer Schwerpunkt ist der Glasfaserausbau für 130 Millionen Euro.
«Wir tragen Sachsen im Namen und wollen für Sachsen da sein. Deswegen wird SachsenEnergie ab sofort im gesamten Freistaat Strom und Erdgas anbieten. Auch schnelles Internet bieten wir zukünftig nahezu flächendeckend in Sachsen an», kündigte Vorstandsvorsitzender Frank Brinkmann an.
Nach Angaben des Unternehmens wurde zu Jahresbeginn eine neuer Geschäftsbereich «Naturkraft» gegründet. Er soll die Expertise im Bereich der Erneuerbaren Energien bündeln. Ziel sei es, bis 2040 vier bis fünf Terrawattstunden grüne Energieerzeugung aufzubauen. Derzeit betreibt SachsenEnergie landesweit 26 Windenergieanlagen in sechs Windparks mit rund 67 Megawatt Gesamtleistung. Die Energie der Sonne wird mit 51 Photovoltaik-Anlagen eingefangen.