Sachsens Wirtschaft hat 2021 Waren im Wert von 44,8 Milliarden Euro ausgeführt und damit einen Rekordwert beim Export erzielt. Im Vergleich zum Vorjahr war das nach Angaben von Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) ein Zuwachs um 21 Prozent. Damit habe man sogar den Wert aus dem bislang stärksten Exportjahr 2017 um neun Prozent überboten, erklärte der SDP-Politiker am Freitag in Dresden. Den größten Anteil der sächsischen Exporte machte demnach der Fahrzeugbau aus. Dahinter rangierte der Maschinenbau. Wichtigster Auslandsmarkt blieb China mit einem Volumen von 7,9 Milliarden Euro.
Thomas Horn, Chef der Sächsischen Wirtschaftsförderung (WFS), sah in der Bilanz ein «Statement» der Unternehmen im Freistaat. Die Internationalität der sächsischen Wirtschaft nehme zu. Jeder dritte Euro werde im Export erzielt. Der Zuwachs lasse sich nicht nur mit Nachholeffekten aus dem ersten Pandemie-Jahr erklären. Für 2021 bilanzierte Horn 20 neue Firmenansiedlungen im Freistaat. Damit seien Ansiedlungen und Erweiterungen im Umfang von knapp 344 Millionen Euro realisiert worden, hieß es. In diesem Zusammenhang seien 1703 neue Jobs entstanden und 446 erhalten worden.