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Veröffentlicht mit publizer in Sachsen

Rundfunkpreise für private Radiomacher vergeben

Für seinen Beitrag «Schande» über das Aufstellen eines Antikriegsdenkmals vor der Dresdner Frauenkirche ist der Journalist Jens Czerwinka von Radio Dresden mit einem Hauptpreis des Rundfunkpreises Mitteldeutschland ausgezeichnet worden. Er erhielt die mit 2500 Euro dotierte Auszeichnung in der Kategorie «Bester Beitrag» am Freitag in Erfurt.

Czerwinka hatte die tumultartigen Szenen beim Aufrichten der drei Busse mit Originaltönen und Reaktionen der Zuschauer eingefangen. Der Künstler Manaf Halbouni hatte mit seiner Installation ein Zeichen für Menschlichkeit und Dialog zwischen den Kulturen setzen wollen. Die Beschränkung auf Atmosphäre und O-Töne erhöhe die Authentizität und verpflichte den Hörer geradezu, sich eine eigene Meinung zu bilden, begründete die Jury ihre Entscheidung.

Der ebenfalls mit 2500 Euro dotierte Hörfunkpreis in der Kategorie «Beste Moderation» ging an Barabara Klabunde und Sina Peschke von radio SAW. Ausgezeichnet wurde das Studiogespräch «Sina Peschke trifft Horst Lichter» mit dem Koch, Autor und Moderator.

In der Kategorie «Beste eigenproduzierte Werbung/Beste selbstentwickelte Promotion» ging der mit 1000 Euro dotierte erste Preis an Maribel de la Flor und Matze Schmak von Antenne Thüringen für ihre Höreraktion «Matzes Lutherladen».

Die Landesmedienanstalten Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen vergeben den Rundfunkpreis Mitteldeutschland in den Sparten kommerzieller Hörfunk, nichtkommerzielles Lokalfernsehen und Bürgermedien.

Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bilder: dpa / Sebastian Kahnert

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