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Rechnungshof-Chef kritisiert Stellenzuwachs im Landesdienst

Jens Michel nach seiner Wahl zum Präsidenten des Sächsischen Rechnungshofes. / Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild
Jens Michel nach seiner Wahl zum Präsidenten des Sächsischen Rechnungshofes. / Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild

Der Präsident des sächsischen Landesrechnungshofes, Jens Michel, kritisiert die von der Regierung geplanten 2500 neuen Stellen im Landesdienst. «Im Vergleich zu anderen Bundesländern hat Sachsen zu viel Personal», sagte Michael in einem Interview der «Sächsischen Zeitung». Der Rechnungshof empfehle eine genaue Aufgabenkritik. «Mehr Lehrer und Polizisten werden tatsächlich gebraucht, insgesamt kann man bei den Personalzahlen aber nicht alles so lassen, wie es ist, und dazu noch einen Aufwuchs planen.»

Angemessen seien in Sachsen «eher 80.000 Stellen als 100.000», sagte Michael angesichts dessen, dass die Zahl bald auf 96.000 steigen dürfte. Man dürfe auch die langfristigen Folgen nicht aus den Augen verlieren. «All die vielen Leute, die ich jetzt neu einstelle, muss ich danach auch bis zur Pension bezahlen», sagte Michael.

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