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Pellmann: Ostdeutsche profitieren weniger von Preisbremsen

Sören Pellmann (Die Linke) steht vor dem Karl-Liebknecht-Haus seiner Partei in Leipzig. / Foto: Jan Woitas/dpa/Archiv
Sören Pellmann (Die Linke) steht vor dem Karl-Liebknecht-Haus seiner Partei in Leipzig. / Foto: Jan Woitas/dpa/Archiv

Ostdeutsche werden nach Ansicht von Linke-Politiker Sören Pellmann von den Energiepreisbremsen im Schnitt deutlich weniger profitieren als ihre Landsleute im Westen. «Ein am Verbrauch orientiertes Modell sei nicht nur sozial ungerecht, sondern auch unfair zwischen Ost und West, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. «Ostdeutsche haben im Schnitt weniger Vermögen und Einkommen, daher kleinere Wohnungen, kleinere Häuser und geringere Verbräuche. Diejenigen, die in diesem Jahr gespart haben oder sparen mussten, haben kaum etwas von den Bremsen. Es werden durch die Strom- und Gaspreisbremsen überproportional öffentliche Mittel an gut situierte westdeutsche Villenbesitzer fließen, während ostdeutsche Normalverbraucher weiter unter den Energiekosten leiden werden.»

Pellmann - Bundestagsabgeordneter der Linken aus Leipzig - plädierte für Preisbremsen, die jedem Bürger ein preislich gedeckeltes Energiekontingent geben. Nur das wäre gerecht und würde die soziale Spaltung und die zwischen Ost und West nicht noch weiter vertiefen.

Die Strom- und Gaspreisbremsen sollen am Donnerstag vom Bundestag beschlossen werden. Für private Haushalte soll eine Grundmenge von 80 Prozent des bisherigen Verbrauchs staatlich subventioniert werden - gedeckelt auf 12 Cent pro Kilowattstunde für Gas und 40 Cent bei Strom.

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