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«Mission 2038»: Sachsen will Wasserstoff-Standort werden

Michael Kretschmer (CDU), Ministerpräsident von Sachsen. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild
Michael Kretschmer (CDU), Ministerpräsident von Sachsen. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Sachsen will zu einem europaweit führenden Standort für den Einsatz von Wasserstoff in Bereichen wie Energie, Mobilität und Industrie werden. Mit ihrer Wasserstoffstrategie werde die Staatsregierung in wenigen Wochen Eckpunkte vorlegen, die den Weg des Freistaates zum Wasserstoff-Land bereiten sollen, kündigte Regierungschef Michael Kretschmer (CDU) am Montag in Görlitz an. Das Expertengremium stellte dabei unter dem Titel «Mission Sachsen 2038» Empfehlungen für den Strukturwandel vor. Das Papier enthält zehn Missionen, die nach Kretschmers Worten eine Orientierung für die Regierung und für die Akteure vor Ort sind.

Auch Katherina Reiche, Vorstandsvorsitzende der Westenergie AG und Chefin des Nationalen Wasserstoffrates der Bundesregierung, sieht Sachsen mit einem «hervorragenden Potenzial» gut gerüstet. Die Wasserstoffwirtschaft könne für Jobs und neue Perspektiven sorgen. «Wirtschaft, Forschung und Politik sollten nun an einem Strang ziehen, um Sachsen H2-ready zu machen.» Wasserstoff werde überall zum Einsatz kommen, wo eine Umstellung auf grünen Strom technisch oder wirtschaftlich nicht möglich ist. Der Nationale Wasserstoffrat habe 80 konkrete Maßnahmen für die nächste Bundesregierung erarbeitet, um den Hochlauf einer Wasserstoffwirtschaft zu ermöglichen. Deutschland wolle bis 2045 klimaneutral sein. Dazu brauche man Wasserstoff.

Die weiteren Empfehlungen des Innovationsbeirates richten sich auf Bioökonomie, Künstliche Intelligenz, Mikroelektronik, Mobilität, Kreislaufwirtschaft und Leichtbau. Beim Wasserstoff empfehlen die Experten unter anderem, in Kooperation mit den in Sachsen vorhandenen Herstellern von Schienenfahrzeugen die Exzellenz bei der Wasserstoffforschung und -anwendung zu nutzen, um die erste emissionsfreie Straßenbahn Europas zu entwickeln. Anfang 2022 will sich der Beirat mit dem Thema Mikroelektronik befassen.

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

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