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Veröffentlicht mit publizer in Sachsen

Keine Einigung in Tarifrunde für Groß- und Außenhandel

Die Tarifverhandlungen im Groß- und Außenhandel in Sachsen sind auch nach der vierten Runde ohne Ergebnis geblieben. Es habe zwar ein verbessertes Angebot gegeben, teilte die Gewerkschaft Verdi am Donnerstag mit. Darin spiegele sich aber nicht die Wertschätzung für die enorme Leistung der Beschäftigten in den vergangenen Monaten wider, hieß es. Zudem liege das Angebot deutlich unter der Inflationsrate, kritisierte die Gewerkschaft.

Der Landesverband des Sächsischen Groß- und Außenhandels hat nach eigenen Angaben ein Lohnplus von insgesamt vier Prozent geboten - verteilt auf zwei Jahre. Das sei ein faires Angebot, so Verbandsgeschäftsführer Karsten Zobel auf Anfrage. Nach Vorstellungen von Verdi würde sich das Lohnplus für die Beschäftigten der Branche zwischen 4,2 Prozent und 9,8 Prozent bewegen - je nach Gehaltsgruppe. Das sei «nicht ganz realitätsnah.» Zobel verwies darauf, dass der Großhandel mit den Auswirkungen des Lockdowns sowie gestiegenen Energie- und Bezugspreisen zu kämpfen habe.

Verdi fordert die Anhebung der Löhne und Gehälter für die rund 40 000 Beschäftigen im sächsischen Groß- und Außenhandel. Pro Arbeitsstunde solle ein Plus von einem Euro durchgesetzt werden. Zudem will die Gewerkschaft die Anhebung der Ausbildungsvergütung um 70 Euro pro Monat sowie einen Sachzuschlag.

Unter anderem sind die Beschäftigten im Großhandelslager Nossen zur Arbeitsniederlegung aufgerufen. Der Warnstreik habe um Mitternacht begonnen und soll bis Samstag fortgesetzt werden.

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

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