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Kalk-Kur für sächsische Wälder

In Sachsen Mittelgebirgslagen hat die Kalkung von mehreren Waldflächen begonnen. «Mit dem Kalk heilen wir die Folgen von rund 200 Jahren menschlich verursachter Schadstoffeinträge», sagte Forstminister Wolfram Günther (Grüne) am Mittwoch zum Auftakt im Forstrevier Falkenau bei Flöha. Im Boden befinde sich immer noch Schwefelsäure und zu viel Stickstoff.

Mit dem Kalk sollen Schäden ausgeglichen werden, die durch sauren Regen im Waldboden entstehen. Saurer Regen hat einen niedrigen ph-Wert und schwächt die Struktur vieler Waldböden. Blätter und Nadeln der Bäume können sich dadurch verfärben. In Sachsen wurden von 1986 bis 2020 rund 407.000 Hektar Wald gekalkt. Pro Hektar werden etwa drei Tonnen gemahlenes Magnesiumkalk ausgebracht - das entspricht 300 Gramm pro Quadratmeter. Das Material entfalte seine Wirkung auf den Waldboden langsam und langanhaltend, hieß es. Für Menschen, Tiere und Pflanzen ist der Kalk ungefährlich.

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

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