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Initiative für Zuwanderung ausländischer Fachkräfte

In Sachsen gibt es eine neue Initiative für die Zuwanderung ausländischer Fachkräfte. Der Sächsische Handwerkstag und der Ausländerbeauftragte des Freistaates sprachen sich am Montag in einer gemeinsamen Erklärung dafür aus, die Anwerbung von Fachkräften für das Handwerk und den Mittelstand zielgerichteter anzugehen. Man brauche in der Regierung dafür einen ressortübergreifenden Lenkungsausschuss. Ziel müsse es sein, die Wettbewerbsfähigkeit auch von Kleinst- und Kleinbetrieben durch ein stabiles Reservoir an Fach- und Arbeitskräften langfristig zu sichern. Allein auf Basis eines eigens herangebildeten Berufsnachwuchses werde sich das Problem auf absehbare Sicht nicht effektiv lösen lassen, hieß es.

«Mit dem Instrument des Fachkräftezuwanderungsgesetzes sind wir — auch bedingt durchs Corona-Infektionsgeschehen — bislang nicht so vorangekommen wie erwartet», betonte Sachsens Ausländerbeauftragter, Geert Mackenroth. Der Lenkungsausschuss müsse alle Aktivitäten so koordinieren, dass «wir im Alltag für unsere sächsischen Betriebe kompetente Fachkräfte gewinnen, wo immer sie herkommen».

«Beim Thema Zuwanderung von Fachkräften aus dem Ausland gilt es jetzt, keine Zeit zu verlieren» erklärte Handwerkstag-Präsident Jörg Dittrich. Beste Ideen und Konzepte seien gefragt. Dazu gehörten etwa eine zentrale, mehrsprachige Online-Fachkräftebörse. Ausländische Fachleute sollten sich über eine Hotline über Möglichkeiten einer Arbeit in Sachsen informieren können.

Bei einer Umfrage unter Unternehmern aller Branchen und Betriebsgrößen im Handwerk hatten unlängst 57 Prozent der Befragten offene Stellen angegeben. Im Baugewerbe ist demnach nahezu jede zehnte Stelle nicht besetzt.

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