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Immer mehr Einsätze der ADAC-Luftrettung in Sachsen

Ein Rettungshubschrauber der ADAC-Luftrettung landet vor der Altstadt. / Foto: Robert Michael/dpa/Archivbild
Ein Rettungshubschrauber der ADAC-Luftrettung landet vor der Altstadt. / Foto: Robert Michael/dpa/Archivbild

Die Luftretter steuern in Sachsen auf einen erneuten Einsatzrekord zu. Die drei im Freistaat stationierten ADAC-Rettungshubschrauber sind in den ersten sechs Monaten dieses Jahres 2218 Einsätze geflogen, wie ein Sprecher des ADAC am Dienstag mitteilte. Das sind 225 mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Bilanz wurde am Rande des erstmals veranstalteten «Symposium Sachsen» in Dresden präsentiert. An dem Fachkongress nahmen Mitarbeitende aus allen Bereichen des Rettungsdienstwesens teil. Im Vorjahr flogen die drei Rettungshubschrauber des ADAC aus Zwickau und Leipzig erstmals mehr als 4000 Einsätze.

In diesem Jahr wurden die Maschinen bislang durchschnittlich rund zwölf Mal pro Tag alarmiert. Die Einsätze der beiden Hubschrauber in Leipzig («Christoph 61» und «Christoph 63») stiegen um 7,5 Prozent, der in Zwickau beheimatete «Christoph 46» verzeichnete gar ein Plus von 20 Prozent.

«Christoph 46» in Zwickau testet derzeit eine beheizbare akkubetriebene Vakuummatratze. Eine zu niedrige Körpertemperatur wirkt sich negativ auf verschiedene Prozesse im Körper von Patienten aus, etwa auf die Blutgerinnung und die Umwandlung von Medikamenten-Wirkstoffen.

Für die Leipziger Luftretter waren Herz-Kreislauf-Notfälle wie Herzinfarkte auch im ersten Halbjahr 2022 die häufigste Einsatzursache. In Zwickau lagen dagegen Einsätze nach Unfällen knapp vor internistischen Notfällen. Die Zahl der Einsätze wegen Notfällen des Atmungssystems stieg in Zwickau von acht auf elf Prozent.

Mit mehr als 50 Rettungshubschraubern und 37 Stationen ist die gemeinnützige ADAC-Luftrettung nach eigenen Angaben eine der größten Luftrettungsorganisationen Europas. Aktuell wurden mehr als 1,1 Millionen Einsätze geflogen.

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