In dem vom Aus bedrohten Haribo-Werk in Wilkau-Haßlau (Landkreis Zwickau) ist eine Einigung über einen Sozialplan erzielt worden. «Wir haben wie versprochen ein sehr faires Paket für unsere Mitarbeitenden erarbeitet und konnten auf dieser Grundlage mit dem Betriebsrat eine Einigung erzielen», sagte Michael Molsberger, Geschäftsführer Produktion und Technik von Haribo Deutschland laut einer Mitteilung am Freitag. Einzelheiten nannte er nicht.
Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hatte am Donnerstag mitgeteilt, dass es in diesem Jahr keine Kündigungen geben soll. Auch für die ersten Monate des Jahres 2021 gibt es demnach Beschäftigungsgarantien. Der Betriebsrat wollte am Freitag die etwa 150 Beschäftigten auf einer Betriebsversammlung informieren.
«Wir sind uns darüber im Klaren, dass es sich sowohl für unsere Mitarbeitenden als auch die Region um einen schweren Schritt handelt», betonte Molsberger. Es würden nun zeitnah Gespräche mit der Lokal- und Landespolitik über eine zukunftsfähige Nachfolgenutzung für unser Betriebsgelände geben.