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Dulig fordert Abschreibungsgrenzen für Mittelstand

01.03.2017 von

Angesichts sprudelnder Steuereinnahmen hat Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) den Bund aufgefordert, bürokratische Regelungen für den Mittelstand abzubauen. Seit mehr als 50 Jahren sei die Grenze für Abschreibungen von geringwertigen Wirtschaftsgütern wie etwa Kleinmöbel, Werkzeuge, Computer oder Kaffeemaschinen nicht verändert worden, teilte das Wirtschaftsministerium am Donnerstag mit. Ab 2018 sollte diese Grenze nach dem Willen von Dulig von bisher 410 Euro auf mindestens 800 Euro angehoben werden. Vor allem Handwerker und kleinere Mittelständler könnten auf diese Weise von bürokratischen Aufzeichnungspflichten entlastet werden.

Das sächsische Handwerk begrüßte den Vorstoß. Damit werde eine langjährige Forderung des Handwerks nach Steuererleichterungen aufgegriffen, sagte der Präsident der Handwerkskammer Dresden, Jörg Dittrich. Die Neuregelung würde es gerade kleinen Unternehmen erleichtern, Investitionen vorzunehmen. Die Handwerkskammer zu Leipzig forderte angesichts üppig fließender Steuereinnahmen, «nicht zögerlich» zu sein - und die Abschreibungsgrenze auf 1000 Euro anzuheben.

Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bilder: dpa / Arno Burgi

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