Bekommt man im Weltall genauso schnell Hunger wie auf der Erde? Schmeckt das Essen dort anders und wie kann man schlafen? Diese und viele weitere Fragen haben Schülerinnen und Schüler aus dem Raum Dresden am Montag dem Astronauten Matthias Maurer gestellt. Sie funkten aus dem «DLR_School_Lab» der Technischen Universität Dresden zur Internationalen Raumstation ISS. Das Lab ist ein Gemeinschaftsprojekt der TU Dresden, des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der Stadt Dresden. Es soll Jugendliche für technische und naturwissenschaftliche Berufe begeistern.
Er sei im Weltall, um dort Experimente durchzuführen, erzählte Maurer den 10- bis 19-Jährigen. «Wissenschaft ist ganz, ganz wichtig. Unser Land funktioniert mit Innovation.» Deshalb sei es ihm auch wichtig, die Jugendlichen für technische Berufe zu begeistern. Während Experimente seine Lieblingsaufgaben seien, räume er nicht gerne auf, verriet Maurer. Aber auch das müsse sein - sonst fänden seine Kollegen auf der ISS nichts wieder.