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«Blitz für Kids»: Sechs Prozent der Autofahrer zu schnell

Polizisten blitzen in der Nähe einer Schule im Berufsverkehr. Foto: Angelika Warmuth/dpa/Symbolbild
Polizisten blitzen in der Nähe einer Schule im Berufsverkehr. Foto: Angelika Warmuth/dpa/Symbolbild

Die Polizei hat bei ihrer jährlichen Aktion «Blitz für Kids» (12. bis 25. April) fast 2600 Temposünder vor allem vor Grundschulen ertappt. Damit waren sechs Prozent der an 330 Orten gemessenen knapp 43 270 Fahrzeuge zu schnell unterwegs, wie das Landespolizeipräsidium in Dresden am Dienstag mitteilte. 1255 davon wurden angehalten. In 171 Fällen wird ein Bußgeldverfahren eingeleitet und 2405 der Temposündern müssen Verwarngeld zahlen. Spitzenreiter waren ein Mann und eine Frau in Dresden - mit 56 Kilometern pro Stunde über der erlaubten Geschwindigkeit beziehungsweise Tempo 65 in einer 30er-Zone vor der Grundschule.

Die Verkehrssicherheitsaktion «Blitz für Kids» hat seit 1995 Tradition im Freistaat und wird seit 1998 gemeinsam mit dem ADAC Sachsen durchgeführt. Sie soll für den besonderen Schutz der Sechs- bis 15-Jährigen auf dem Schulweg und in der Freizeit im Straßenverkehr sensibilisieren und zu besonderer Vorsicht und Rücksicht mahnen.

2020 verunglückten nach Angaben der Behörde 1069 Kinder im Straßenverkehr, drei wurden getötet sowie 243 schwer und 823 leicht verletzt. Im Jahr zuvor waren es 1405 Kinder, drei Tote sowie 315 Schwer- und 1087 Leichtverletzte. Der erfreuliche Rückgang ist laut Polizei dem geringeren Verkehrsaufkommen und den Schutzmaßnahmen in der Corona-Pandemie geschuldet.

Aktion "Blitz für Kids"

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

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