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Bahn und Länder streiten über Bahnsteighöhen

Die Länder Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen streiten nach einem Bericht des MDR-Magazins «Umschau» mit der Deutschen Bahn über die Höhe von Bahnsteigkanten. Das «Bahnsteighöhenkonzept 2017» sehe vor, dass in Zukunft die Mehrzahl der rund 1600 Bahnsteige in den drei Ländern eine Höhe von 76 Zentimetern haben soll. Mit der einheitlichen Höhe wolle die Bahn für Barrierefreiheit sorgen.

Die Länder seien jedoch verärgert, weil sie sich in der Vergangenheit mit der Bahn im Nahverkehr auf eine Höhe von 55 Zentimetern geeinigt hatten, berichtet der Sender. Zahlreiche Bahnsteige seien neu gebaut und entsprechend auch passende Züge angeschafft worden.

Die Deutsche Bahn und auch das Verkehrsministerium in Dresden teilten auf dpa-Anfrage mit, dass die Gespräche zum Bahnsteighöhenkonzept noch liefen. «Es gibt noch keine Entscheidungen», sagte eine Bahn-Sprecherin. Sachsens Verkehrsminister Martin Dulig (SPD) erklärte, dass das langfristige Ziel einer bundesweit einheitlichen Bahnsteighöhe grundsätzlich zu begrüßen sei. Allerdings müssten die Belange des sächsischen ÖPNV berücksichtigt werden.

Nach Einschätzung der Deutschen Bahn steht eine Erneuerung der 55-Zentimeter-Bahnsteige erst ab 2030 an. «In diesem Zusammenhang kann auch eine Anpassung der Bahnsteighöhe erfolgen», hieß es.

Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bilder: dpa / Jan Woitas

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