Unternehmen in Zwickau geben gebrauchten Akkus aus Elektro-Autos ein zweites Leben und haben dazu einen neuen mobilen Großspeicher vorgestellt. Er sei modular aufgebaut und könne Kapazitäten von 200 Kilowattstunden bis 2,5 Megawattstunden haben, hieß es bei der Präsentation am Dienstag. Die verwendeten Lithium-Ionen-Batterien stammten aus E-Fahrzeugen und würden von Mercedes-Benz Energy in Kamenz geliefert. Sie seien in einem gängigen Container verbaut, so dass der Speicher transportabel sei, hieß es.
Die Idee dahinter: Die Akkus von Elektroautos altern zwar, können aber nach dem Einsatz im Fahrzeug noch Strom speichern. So können sie etwa helfen, Strom aus Sonne und Wind für Zeiten zu speichern, in denen wenig Strom aus erneuerbaren Energien zur Verfügung steht. Den Angaben nach können solche Großspeicher nicht nur in Wind- und Solarparks selbst, sondern auch dezentral in Betrieben eingesetzt werden. Zur Investitionssumme für die Entwicklung wurden keine Angaben gemacht. Die Kosten für einen solchen Speicher wurden je nach Kapazität mit 200.000 bis 300.000 Euro angegeben.