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DWD-Bilanz für Sachsens Winter: Zu warm und zu sonnig

Von der Dachrinne eines Hauses hängende Eiszapfen glitzern im Sonnenlicht. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Archivbild
Von der Dachrinne eines Hauses hängende Eiszapfen glitzern im Sonnenlicht. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Archivbild

Der Winter 2020/21 ist in Sachsen nach Angaben vom Deutschen Wetterdienst (DWD) zu warm gewesen. Mit einer Durchschnittstemperatur von rund 0,8 Grad lag der Freistaat deutlich über dem vieljährigen Mittel von -0,4 Grad. Das geht aus der vorläufigen Bilanz für die Monate Dezember, Januar und Februar des DWD hervor. Dieser aus der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990 berechnete Vergleichswert ermöglicht laut DWD eine Einschätzung des längerfristigen Klimawandels.

Auch bei den Sonnenstunden lag Sachsen in diesem Winter mit 195 deutlich über dem Referenzwert von 161 Stunden. Die Meteorologen errechneten eine zu geringe Niederschlagsmenge für den Winter. So fielen rund 140 Liter je Quadratmeter - das sind 12 Liter weniger als der Sollwert.

Bereits zum zehnten Mal in Folge verzeichneten die Meteorologen auch bundesweit einen zu warmen Winter. Demnach lag der Temperaturdurchschnitt bei 1,8 Grad und damit um 1,6 Grad über dem Sollwert.

Deutscher Wetterdienst zu Winter 2020/21

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH