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Umgeknicktes Windrad nahe Leisnig wird demontiert

03.01.2017 von

Eine knappe Woche nach der Havarie haben Experten trotz des Wintereinbruchs mit der Bergung des umgestürzten Windrades nahe der Stadt Leisnig in Mittelsachsen begonnen. Wie Augenzeugen berichteten, wurden am Montag als erstes die Flügel demontiert. Nach Auskunft der Wartungsfirma Rasmus GmbH sollen am Dienstagabend oder am Mittwoch Wegplatten ausgelegt werden. Damit würde ein stabiler Untergrund für den Kran mit einer Traglast von 200 Tonnen geschaffen. Allein Gondel und Getriebe der ehemals 95 Meter hohen Windkraftanlage wiegen nach Angaben der Wartungsfirma 50 Tonnen.

Das Windrad war am 27. Dezember in einer Höhe von rund 15 Metern wie ein Strohhalm abgeknickt. Ursache für den Unfall war ein defektes Rotorblatt, das eine Kettenreaktion ausgelöst hatte. Nach der Bergung soll die Windkraftanlage verschrottet werden. Geplant ist, dass an gleicher Stelle im Windpark Sitten wieder ein baugleiches Windrad errichtet wird. Die Firma Eurowind Energy GmbH betreibt auf dem Feld an der Autobahn A14 noch drei Windräder.

Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bilder: dpa / Peter Endig

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