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Stromausfall in Heidenau: Zwei Männer angeklagt

Ein Schild mit der Aufschrift "Polizei" hängt an einem Polizeipräsidium. / Foto: Roland Weihrauch/dpa/Symbolbild
Ein Schild mit der Aufschrift "Polizei" hängt an einem Polizeipräsidium. / Foto: Roland Weihrauch/dpa/Symbolbild

Im Zusammenhang mit einem Stromausfall vor neun Monaten in Heidenau (Sächsische Schweiz) werden zwei Männer beschuldigt. Die Staatsanwaltschaft Dresden hat nach Angaben vom Mittwoch Anklage wegen des Verdachts der Störung öffentlicher Betriebe gegen einen 28-Jährigen und einen 37-Jährigen erhoben.

Die beiden sollen danach am Vormittag des 16. Oktober 2021 in der Nähe eines Umspannwerks im Dresdner Osten ein großes Loch ausgehoben, zwei Hochspannungskabel freigelegt und dabei eines mit einem Spaten erheblich beschädigt haben. Dadurch seien etwa 1100 Kunden im benachbarten Heidenau zeitweise ohne Strom gewesen und es sei ein Schaden von mindestens 6000 Euro entstanden.

Die Männer sind vorbestraft, der 37-Jährige verbüßt eine Haftstrafe wegen versuchten Diebstahls mit Waffen, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft sagte. Dabei hatte er Buntmetall von Kabelanlagen, Heizungsrohren und Schaltelementen in der Staatsoperette Dresden im Visier. Das mutmaßliche Motiv von ihm und dem 28-Jährigen ist bisher nicht bekannt.

Sie wurden anhand von Spuren ermittelt und haben sich bisher nicht dazu geäußert. Der in Dresden lebende 28-Jährige befindet sich auf freiem Fuß. Er war bereits wegen Beteiligung an einem größeren Diebstahl in Haft.

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