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Straftäter flieht nach Gerichtsverhandlung: Gefasst

Ein Polizeihubschrauber fliegt bei einem Sucheinsatz über eine Stadt. / Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild
Ein Polizeihubschrauber fliegt bei einem Sucheinsatz über eine Stadt. / Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild

Ein verurteilter Straftäter ist nach einer weiteren Verhandlung aus dem Amtsgericht Stendal geflohen und später gefasst worden. Nach Angaben eines Gerichtssprechers hat der Mittdreißiger, dessen Gesicht zur Hälfte tätowiert sein soll, am Dienstag das Schutzgitter eines Fensters eines gesicherten Haftraums aus der Mauer gerissen. Der Mann entkam so aus dem Gebäude. Der Verurteilte, der mindestens bis 2024 in der Justizvollzugsanstalt Burg einsitzt, stand dem Sprecher zufolge wegen eines Vorfalls vor seiner Inhaftierung vor Gericht.

Kurz vor 17.00 Uhr wurde der Mann Angaben der Polizeiinspektion Stendal zufolge an einer Landstraße zwischen Steinfeld und Schernikau im Landkreis Stendal gefasst. Er sei zu Fuß unterwegs gewesen und habe keinen Widerstand geleistet. Die Polizei hatte mit einem großen Aufgebot nach dem Geflohenen gesucht, auch ein Hubschrauber war im Einsatz.

Das Gericht hatte den Mann zu einer noch nicht rechtskräftigen, einjährigen Haftstrafe verurteilt. Dabei sei es um eine Körperverletzung in einem Supermarkt gegangen, sagte der Sprecher. Bei dem Mann handelt es sich den Angaben zufolge um einen mehrfach vorbestraften Kleinkriminellen.

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