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Weltkriegsbombe in Dresden wird entschärft

In Dresden haben Experten mit der Entschärfung einer Weltkriegsbombe begonnen. «Die Maßnahmen zur Evakuierung der Menschen in dem Sperrkreis sind abgeschlossen», sagte am Donnerstagmittag ein Polizeisprecher auf Anfrage. Zuvor war noch ein Hubschrauber über das Sperrgebiet geflogen. Betroffen waren etwa 3300 Menschen. 25 Anwohner hatten die Notunterkunft in der Messehalle genutzt.

Die 250-Kilogramm-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg war am Mittwoch bei Bauarbeiten in Dresden entdeckt worden. «Da der Zünder stark deformiert ist, handelt es sich nicht um einen alltäglichen Einsatz», betonte der Polizeisprecher. Die Kampfmittelexperten wollen den scharfen Zünder mit einer speziellen Maschine entfernen.

Der Fundort der Bombe in der Friedrichstraße liegt in einem Wohngebiet und nahe eines großen Krankenhauses. Das Klinikum Friedrichstadt solle während der Bombenentschärfung allerdings nicht geräumt werden. Patienten würden innerhalb des Krankenhauses in sichere Gebäudeteile verlegt. Neben Einsatzkräften von Feuerwehr und Rettungsdiensten sind 270 Polizisten im Einsatz.

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