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Durchsuchungen wegen Kinderpornografie in Sachsen

Ein Polizeibeamter steht zwischen zwei Einsatzfahrzeugen der Polizei. / Foto: Philipp von Ditfurth/dpa/Symbolbild
Ein Polizeibeamter steht zwischen zwei Einsatzfahrzeugen der Polizei. / Foto: Philipp von Ditfurth/dpa/Symbolbild

Zur Bekämpfung von Missbrauchsabbildungen hat die Polizei in der Dresdner und in der Chemnitzer Region Dutzende Wohnungen durchsucht. Dabei seien in großem Umfang Beweismittel wie Handys, Computer und Speichertechnik sichergestellt worden. Im Raum Dresden richteten sich die Ermittlungen gegen 19 Beschuldigte, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Am Mittwoch seien deren Wohnungen in Dresden sowie den Landkreisen Meißen und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge durchsucht worden.

Die Chemnitzer Kriminalpolizei ermittelt gegen 54 Verdächtigte, zumeist erwachsene Männer und in einigen Fällen Jugendliche. Sie stammten aus Chemnitz sowie dem Erzgebirgskreis und dem Landkreis Mittelsachsen. In der Region habe es am Freitag und am Mittwoch insgesamt 49 Durchsuchungen gegeben. In einem Fall habe ein Beschuldigter einen Kreislaufkollaps erlitten, als er versuchte, auf die Schnelle Bilder und Videos zu löschen.

Neben dem Erwerb, dem Besitz und der Verbreitung der Kinderpornografie ermittelt die Polizei in Chemnitz auch wegen des Verdachts des Kindesmissbrauchs. Bei den Durchsuchungen seien Hunderte technische Geräte beschlagnahmt worden. Sie müssten jetzt ausgewertet werden.

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