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Anklage wegen zweifachen Mordes gegen Familienvater

Vor dem Landgericht in Ulm hält eine Statue der Justitia eine Waagschale. / Foto: Stefan Puchner/dpa/Symbolbild
Vor dem Landgericht in Ulm hält eine Statue der Justitia eine Waagschale. / Foto: Stefan Puchner/dpa/Symbolbild

Nach dem gewaltsamen Tod einer Frau und eines Kindes Ende August in Werdau hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen den Ehemann erhoben. Der Vorwurf gegen den Deutschen laute auf zweifachen Mord, sagte eine Sprecherin der Anklagebehörde am Freitag auf Anfrage. Hintergrund der Tat sei ein Streit gewesen. Den Ermittlungen zufolge hatte der Angeklagte mehrfach mit einem Messer auf die Frau eingestochen. Bei dem drei Jahre alten Kind sei stumpfe Gewalt gegen den Kopf und Hals festgestellt worden; zudem soll sein Kopf unter Wasser gehalten worden sein. Über die Anklageerhebung am Landgericht Zwickau hatte zuvor die «Bild»-Zeitung online berichtet.

Die Polizei hatte die beiden Leichen damals im zweiten Stock eines Mehrfamilienhauses entdeckt. Der Mann selbst war es gewesen, der den Ermittlern den Hinweis gab. Nach früheren Angaben war er am Abend des 31. August in die Notaufnahme eines Krankenhauses gekommen und dort aggressiv aufgetreten. Deswegen hatte das Klinikum die Polizei zu Hilfe gerufen. Den Beamten soll er dann erzählt haben, er habe seiner Frau und seinem Kind etwas angetan. Polizisten und Rettungskräfte fanden die 43-jährige Frau und das Kind daraufhin leblos vor.

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