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Silvesterfeuerwerk treibt Feinstaubbelastung in die Höhe

04.01.2017 von

Die Silvesterknallerei hat die Belastung mit gesundheitsschädlichem Feinstaub in einigen Städten Sachsens deutlich in die Höhe getrieben. Vor allem in den ersten Stunden des neuen Jahres wurde teilweise das Hundertfache des sonst in einem Kubikmeter Luft enthaltenen Feinstaubs gemessen, wie das Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) am Montag mitteilte.

Spitzenreiter war den Angaben zufolge Leipzig. An der Messstation Lützener Straßen wurden demnach in der Neujahrsnacht um 1.00 Uhr 1860 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter Luft gemessen, gefolgt von Glauchau mit 904 und Klingenthal mit 782 Mikrogramm. Eigentlich liegt der Feinstaub-Grenzwert bei 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft. Dieser Wert wurde laut LfULG zum Jahreswechsel an 14 der 20 sächsischen Messstationen überschritten.

Nach Angaben des Umweltbundesamtes werden jährlich rund 4000 Tonnen Feinstaub durch Feuerwerkskörper freigesetzt - der Großteil in der Silvesternacht. Die Menge entspricht 15 Prozent des jährlich im Straßenverkehr produzierten Feinstaubs.

Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bilder: dpa / Sebastian Kahnert

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